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Donnerstag, 8. Juli 2021

Serientipp: "Daybreak"

Foto: Netflix
Heute mal ein kurzer Serientipp von mir. Angeschaut habe ich mir "Daybreak" auf Netflix schon vor einer Weile, aber die nur eine Staffel umfassende Serie ist mir in guter Erinnerung geblieben und gehört zu meinen Lieblings-Guilty-Pleasures in Sachen Serien.

Es wird apokalyptisch, und zwar auf genau die herrlich schräge, lustige Weise, die ich so mag. Sagt auch schon das Plakat zur Serie: "You say apocalypse like it's a bad thing." Genau, Weltuntergang kann auch echt toll sein. Also irgendwie.

Kurz erzählt: Teenager Josh hat wie die meisten Teens die Apokalypse überlebt, die Erwachsenen hatten weniger Glück. Entweder kamen sie um oder verwandelten sich in Ghoulies, hirnlose Kannibalen. Eigentlich genießt Josh sein neues Leben ohne Regeln, aber er vermisst Sam, seine große Liebe, von der er nicht weiß, ob sie noch lebt und wo sie ist. Nach und nach trifft Josh auf andere Überlebende, mit ein paar verbündet er sich, andere entpuppen sich als seine Erzfeinde, wieder andere drehen ihr Fähnchen alle paar Minuten im Wind.

Was ich daran so mag, ist der schräge Humor. Klar gibt es explizite Szenen, Blut wird vergossen, Figuren sterben. Aber wenn Josh sich mitten in einer Szene an die Zuschauer wendet und sein Leben kommentiert, wenn Rückblicke in Form von japanischen Mangas erzählt werden, wenn die Jugendlichen während einer Auseinandersetzung sich gegenseitig ermahnen, doch bitte politisch korrekt zu beleidigen, dann finde ich das irre lustig.

Foto: Netflix

Ich habe einige Figuren in mein Herz geschlossen, allen voran die kleine, vorlaute Angelica mit ihrem Superhirn und ihrem Drang, immer alles anzuzünden.

Leider kann ich meine Hoffnungen auf eine Fortsetzung wohl begraben. Offiziell heißt es, die Serie sei abgesetzt worden. Aber diese eine Staffel hat ein in sich stimmiges Ende, bietet lediglich einen Twist an, der die Richtung für eine "mögliche" weitere Staffel vorgibt.


Dennoch gibt es von mir 4,5 von 5 Sternen für "Daybreak".

Sonntag, 30. Dezember 2012

Die Hüter des Lichts - Mal schnell kommentiert


Bild: riseoftheguardians.com
 Ich war heute mit meinen Buben in "Die Hüter des Lichts" und immer noch ganz verzaubert von diesem wunderschönen Märchen für Groß und Klein.

Darum geht es:

Die Kinder dieser Welt werden seit ewigen Zeiten von den sogenannten Hütern vor allem Bösen beschützt. Die Hüter - das sind der Weihnachtsmann, der Osterhase, die Zahnfee und der Sandmann. Jetzt bekommen sie es mit einer neuen Bedrohung zu tun. Pitch, der "Schwarze Mann" ist zurückgekehrt und will den Glauben der Kinder auf der ganzen Welt an Santa Claus und Co. austreiben, indem er ihnen Alpträume schickt und die Arbeit der Hüter sabotiert. Plötzlich holt die Zahnfee keine Milchzähne mehr ab, der Osterhase versteckt keine Eier mehr. So darf es nicht weitergehen. Denn wenn die Kinder nicht mehr an sie Glauben, verlieren die Hüter ihre Kraft.

Der Mann im Mond teilt ihnen mit, wer helfen kann: Jack Frost, der Geist des Winters, der nichts als Flausen im Kopf hat und sich seine Zeit damit vertreibt, die Menschen mit Schneestürmen und Blitzeis zu ärgern. Jack hat zunächst auch überhaupt keine Lust, den Hütern zu helfen. Doch in seinem Inneren sehnt er sich nur nach zwei Dingen: sich daran zu erinnern, wer er einst war, bevor er zu Jack Frost wurde und dass die Kinder endlich auch an ihn glauben. Als er erkennt, dass die Hüter ihm dabei helfen können, schließt er sich ihnen an und nimmt den Kampf gegen den bösartigen Pitch auf.

Mein Eindruck:

Zumindest am Anfang hätte man sich bei der Handlung und der Vorstellung der einzelnen Charaktere etwas mehr Zeit lassen können. Für sechsjährige ging das alles etwas zu schnell. Mehr kann ich aber nicht meckern. Die Geschichte ist zauberhaft in jeder Hinsicht. Die Machart ist perfekt ausgeführt, der 3D-Effekt nicht zu nervig, die Actionszenen nicht zu hektisch. Jeder Figur wurde mit viel Liebe und Feingefühl Leben eingehaucht. Die Stimmen passen bei jedem Charakter wie die Faust aufs Auge. Besonders der tätowierte, säbelschwingende Weihnachtsmann mit seinem russischen Akzent sorgt für so manchen Lacher, ebenso wie der coole Osterhase. Mein Lieblingscharakter war der Sandmann. Er ist die einzige Figur, die nicht spricht und doch sagen seine Gesten und mit Sand gemalten Bilder alles aus.

Dieser Film ist witzig, spannend, märchenhaft, ergreifend und packend, ohne auch nur ein einziges Mal in Kitsch abzugleiten. Weil er sowohl Weihnachten als auch Ostern und die Erlebnisse, die mit Zahnfee und Sandmann zusammenhängen, so geschickt miteinander verbindet, ist er kein Reiner Weihnachtsfilm - den kann man zu jeder Zeit des Jahres schauen.

Für mich einer der besten Animationsfilme der letzten Jahre und dabei so originell und schön, dass er hoffentlich schon bald zu einem echten Klassiker wird.

Ich gebe 5 von 5 weihnachtlich bemalten Ostereiern! :-)

Offizielle Website zu Rise of the Guardians

Filmseite auf imdb.com

Dienstag, 17. Juli 2012

Rezension: Ice Age 4 - Voll verschoben

Witzigerweise ist der vierte Teil der Eiszeit-Saga erst am vergangenen Wochenende in den USA gestartet, während er hier bei uns schon seit zwei Wochen läuft. Dafür hat Ice Age 4 - Continental Drift direkt den amerikanischen Box-Office-Thron erobert und darf sich zugleich über mehrheitlich positive Kritiken freuen.
Foto: Twentieth Century Fox Film Corporation


Auch ich fand den Film wieder herrlich! Am Wochenende war ich mit meinen Kindern drin, und sie waren ganz aufgeregt, weil es für sie ihr erster Kinofilm in 3D "mit den komischen Brillen" war. Übrigens: Wir waren im Cinemaxx und das hat 3D-Brillen in Kindergröße, was ich sehr angenehm fand. Im Cinemaxx gab es zu allem Überfluss auch noch ein Kids-Menü im Ice-Age-Style, das aus einer großen Box Popcorn, einem Softdrink im 0,75-Liter-Becher zum Wiederverwenden, einer Figur aus dem Film zum Sammeln und einem kleinen passend bedruckten Fußball bestand. Diese Box kostete dann aber auch gleich 9,50 EUR. Natürlich musste ich sie kaufen, und zwar doppelt für meine zwei kleinen Begleiter, die das total cool fanden.

Aber nun zum Film! Worum geht es in Teil 4? Aaaalso: Mammut Manfred und seine Frau Elli führen ein ruhiges Leben. Ihre Sorge gilt Tochter Peaches, die am Ende von Teil 3 das Licht der Welt erblickte und hier nun als Halbwüchsige die typischen Probleme eines Teenagers durchlebt. Doch dann passiert die Katastrophe: Ganze Kontinente fangen an, sich zu verschieben und auch die Landmasse, auf der Manni, Sid, Diego & Co. leben, ist davon betroffen. Schuld an dem großen "Continental Drift" ist übrigens Scrat, das durchgeknallte Urzeiteichhörnchen, das wie immer auf der Jagd nach seiner Nuss ist.

Foto: Ich :-)
Jedenfalls verschlägt es Manni, Sid und Diego sowie Sids schrullige Oma, einen der neuen Charaktere im Film, auf eine vom Land abgetrennte Eisscholle, die ins offene Meer hinaustreibt. Der Film erzählt nun, welche Gefahren die Freunde überwinden müssen, um wieder zu ihren Lieben zurück zu finden und was Elli, Peaches und die anderen Tiere an Land erleben, während sie vor dem anrückenden Hochplateau flüchten.

Wir machen Bekanntschaft mit der wilden Piratenbande um den fiesen Captain Utan, einen Urzeitaffen, wir erleben, wie Peaches den Unterschied zwischen Oberflächlichkeit und wahrer Freundschaft lernt, wir lachen uns tot über Sids Oma und deren unglaubliches Haustier Precious und wir dürfen uns für Säbelzahntiger Diego freuen, der nun endlich auch eine attraktive, ebenbürtige Partnerin findet. Selbstverständlich erleben wir auch wieder die total abgefahrenen Abenteuer von Einzelgänger Scrat - zum Schreien komisch!

Der Film ist schnell, sehr witzig, voller Action und lustiger, schräger Charaktere. Die kleinen Hamsterviecher auf der abgelegenen Insel sind zum Niederknien süß und sorgen vor dem Kampf gegen die Piraten für eine der besten Filmparodien seit langem - Freunde von Ritter- und Mittelalterfilmen werden sofort erkennen, welches Werk hier verschaukelt wird. ;-)

Ich kann euch Ice Age 4 nur empfehlen, denn dem Charme und Humor seiner Vorgänger steht er in nichts nach.


Freitag, 15. Juni 2012

Dark Shadows

Bildquelle: imdb.com

Ich bin neulich spontan ins Kino gegangen und habe mich für Tim Burtons Dark Shadows mit Johnny Depp entschieden.

Und nun bin ich hin und hergerissen. Meine Erwartungen an diesen Film waren ziemlich hoch. Ich meine: Burton + Depp + Grusel = Genial. Zumindest war das doch sonst immer so. Und der Trailer war ja auch so vielversprechend.


Aber der Film hat leider nur mäßig gehalten, was er versprochen hat. Johnny Depp als skurriler Blutsauger aus einer anderen Zeit wirkte an etlichen Stellen entweder zu albern oder zu wenig authentisch auf mich. Eher zu bemüht. Eva Green als seine hexenhafte Gegenspielerin sah oft nicht böse genug aus bzw. wirkte nicht böse genug. Ihre innere Zerrissenheit, weil sie das alles doch nur getan hat, weil sie Barnabas so sehr begehrt, kommt erst am Ende rüber, als klar ist, wer den Endkampf gewinnt.

Barnabas Familie wird zwar von allen Beteiligten recht ordentlich dargestellt und die komischen Kameraeinstellungen helfen sehr, die bizarre Situation zu unterstreichen. Aber so richtig ins Herz schließen konnte ich keinen von ihnen, nicht mal den kleinen David, der doch eigentlich ein süßer Junge ist. Und dann entpuppt sich eines der Familienmitglieder am Ende noch als Werwolf. Das fand ich dann richtig überflüssig und es hat der Handlung auch nicht genutzt, die hätte auch ohne dieses Gimmick auskommen können. Überhaupt, die Handlung. Die hätte ruhig turbulenter, schneller sein können. Sie verlief aber an vielen Stellen zu lahm und zögerlich.


Ich will nicht verschweigen, dass ich auch an einigen Stellen schmunzeln musste. Da gab es schon ein paar schöne komische Situationen und One-Liner und Depps Gesichtsausdruck war schon auch irgendwie bekloppt-lustig. Bisschen Blut, Grusel und Geister kommen auch vor und werden recht effektvoll in Szene gesetzt.

Nur leider habe ich das Gefühl, dass der Regisseur nicht mit dem Herzen dabei war. Selbst die über den Tod hinaus währende Liebesgeschichte zwischen Barnabas und Viktoria/Josette fühlte sich nicht echt an. Dass ich mit meinen persönlichen Eindrücken nicht alleine dastehe, zeigen zum Beispiel auch die Bewertungen und Rezensionen auf imdb.com.

Tja. Kann passieren. Einen einmaligen Ausrutscher verzeihe ich dem Burton-Depp-Gespann. Will hoffen, dass es bei diesem einen Patzer bleibt.

Donnerstag, 28. April 2011

Fright Night kriegt ein Remake

Fright Night - Die rabenschwarze Nacht ist einer meiner liebsten Vampirfilme. Es ist eigentlich eine Komödie, aber dennoch enthält der Film genug Grusel- und Schockmomente sowie ausreichend Filmblut, um zu Recht dem Horrorgenre zugeordnet zu werden.

Erzählt wird die Geschichte von dem Teenager Charlie Brewster, der herausfindet, dass sein neuer Nachbar in Wahrheit ein frauenmordender Vampir ist. Leider kriegt der Vampir schon bald mit, dass Charlie sein Geheimnis kennt...

Dieser tolle Film aus dem Jahre 1985 kriegt nun ein Remake. Einen ersten Trailer kann man sich schon auf YouTube ansehen. Die Rolle des Charlie spielt jetzt ein junger Mann namens Anton Yelchin, ein 22jähriger gebürtiger Russe, dessen Filmografie noch nicht allzu lang, aber fein ist. Es stehen auch ein paar interessante neue Projekte auf seiner Liste, zum Beispiel wird er in einem weiteren Star Trek Sequel die Rolle des Pavel Chekov übernehmen. Der vampirische Nachbar Jerry Dandridge wird von Colin Farrell verkörpert. Der hat ja schon einige große Rollen gespielt, ein Vampir gehörte bisher noch nicht zu seinem Repertoire.

Ich weiß noch nicht, ob ich es gut oder schlecht finden soll, dass mein geliebtes Fright Night neuverfilmt worden ist. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Remakes, wenn sie es schaffen, mich genauso zu verzaubern wie das Original und diesem noch eine gewisse neue Note hinzufügen. Ob diese Verfilmung es schaffen wird, den Zauber des Originals neu zu erfinden? Wir werden sehen. Der Filmstart in Deutschland ist für November 2011 vorgesehen.

Freitag, 25. März 2011

Ice Age: Continental Drift - First Look!

Zum Wochenende mal etwas Schönes zum Grinsen und Vorfreuen!
Scrat, der heimliche tragische Held der Ice-Age-Reihe, hat auch im neuen "Vorgucker" das (für ihn unangenehme) Vergnügen, uns auf Teil 4 einzustimmen...

Auf YouTube anschauen